Elektroniker für Betriebstechnik

Was macht man als Elektroniker für Betriebstechnik?

Ohne Elektrizität geht heute nichts mehr. Smartphones, Computer, Server – Sie alle verbrauchen Strom. Das gleiche gilt für die Industrie. Gebäudesysteme und Betriebsanlagen sind komplexe Konstruktionen, die jederzeit mit Elektrizität versorgt werden müssen. Als Elektronikerin oder Elektroniker für Betriebstechnik ist genau das deine Aufgabe. Im Mittelpunkt deiner Arbeit steht das Installieren und Warten von elektrischen Anlagen. Dazu studierst du zunächst Bau- und Schaltpläne. Das erfordert einiges an Hirnschmalz, denn in der Elektronik für Betriebstechnik hast du es mit immer neuen Geräten zu tun. An einem Tag verschaltest du zum Beispiel eine Steuereinheit und am nächsten Tag untersuchst du, warum ein Roboter nicht mehr funktioniert. Außerdem installierst du Leitungsführungssysteme und elektrische Ausrüstung und programmierst die erforderliche Steuerungstechnik. Du siehst: als Elektronikerin oder Elektroniker für Betriebstechnik geht heute nichts mehr ohne dich.

Wo wirst du gebraucht?

Ohne Strom steht die Wirtschaft still. Deshalb braucht jedes Unternehmen Elektronikerinnen und Elektroniker für Betriebstechnik. Das bedeutet für dich, dass du aus verschiedenen Möglichkeiten wählen kannst. Im Maschinenbau hast du zum Beispiel hauptsächlich mit Fertigungsanlagen zu tun. Dort installierst und wartest du die Elektronik, die dafür sorgt, dass Autos oder andere Geräte produziert werden. Aber auch in der Energieerzeugung kannst du deine Fähigkeiten einbringen, zum Beispiel in Kraftwerken und Umspannungswerken. In beiden Berufsfeldern wirst du auch regelmäßig mit automatischen Robotern arbeiten, die du ebenfalls mit Energie versorgst.

Was solltest du mitbringen?

Spannung, Widerstand, Stärke – du interessierst dich für die verschiedenen physikalischen Größen? Dann bist du in der dualen Ausbildung im Bereich Elektronik für Betriebstechnik genau richtig. Dein zukünftiger Ausbildungsbetrieb wünscht sich zusätzlich einen mittleren Schulabschluss. Aber auch mit anderen Eigenschaften kannst du bei der Bewerbung glänzen. Bastelst du vielleicht in deiner Freizeit gerne selbst an Geräten herum? Damit zeigst du, dass du Interesse an der Funktionsweise von elektrischen Geräten hast. Auch ein Praktikum in einem Handwerksbetrieb bringt dir Vorteile bei der Bewerbung. Sehr wichtig ist außerdem, dass du dir darüber bewusst bist, dass die Arbeit mit Elektrizität viel Verantwortung bedeutet. Sicherheit geht immer vor!

Deine Ausbildung im Überblick

  • Dauer 3,5 Jahre
  • Bei sehr guten Leistungen kannst du die Ausbildungszeit auf bis zu 2,5 Jahre verkürzen.
  • Theorie in der Berufsschule, Praxis im Ausbildungsbetrieb
  • Vielfältige Ausbildungsinhalte vom Montieren und Anschließen elektrischer Betriebsmitteln über das Messen und Analysieren elektrischer Systeme bis hin zur Installation und Inbetriebnahme von elektrischen Anlagen und Konfiguration von IT-Systemen
  • Auch nach deiner Ausbildung kannst du dich auf verschiedenen Wegen weiterbilden. Zum Beispiel zum Industriemeister Fachrichtung Elektronik, der es dir ermöglicht, Führungsaufgaben zu übernehmen. Oder du beginnst ein Studium, beispielsweise im Fach Elektrotechnik. So kannst du deine Karriere selbst gestalten.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Empfohlener Schulabschluss:

mittlere Reife

Durchschnittsgehalt:

1. Jahr: € 1.032 bis € 1.154
2. Jahr: € 1.083 bis € 1.187
3. Jahr: € 1.159 bis € 1.261
4. Jahr: € 1.238 bis € 1.329

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